Sächsische Wespe
Die Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonica) ist in Mitteleuropa in offenen Lebensräumen und Siedlungsbereichen weit verbreitet. Die Art legt ihre grauen, kugeligen Nester häufig deutlich sichtbar an frei zugänglichen Stellen in und an Gebäuden und Schuppen, unter Dachvorsprüngen, aber auch in Nistkästen an.
Die Arbeiterinnen sind 11 bis 14 Millimeter lang, die Königinnen erreichen 15 bis 18 Millimeter Länge. Bei der Sächsische Wespe befinden sich zwischen den Komplexaugen und den Ansatzstellen der Mandibeln gut ausgebildete Wangen, wodurch der Kopf von vorn gesehen eine längliche Form erhält. Daher rührt die Bezeichnung Langkopfwespe.
Die Sächsische Wespe ist auch im direkten Nestbereich wenig aggressiv und für den Menschen harmlos. Sie gehört auch nicht zu den Wespenarten, die Obst- und Gebäckauslagen besuchen oder an Kaffeetafeln lästig werden. Als Vertilger von schädlichen Insekten ist auch die Sächsische Wespe nützlich und darf daher nicht bekämpft werden.