Tote Ratte im Keller. Es stinkt erbärmlich!

"Bei uns im Keller stinkt es erbärmlich! Sie müssen helfen." Wegen Ratten waren wir schon einmal hier.  Aber trotz übervollen Terminkalenders muss hier schnell geholfen werden.

Am Kellerabgang empfengt uns der typische süßlich-muffig-beißende Verwesungsgestank. Wir kennen ihn nur zu gut. Ob wir ihn deshalb auch gleich mögen?  (Das wurden wir tatsächlich auch schon gefragt... Was denken die Leute manchmal über Kammerjäger? Was haben Schädlingsbekämpfer für ein Bild bei den Menschen? Seltsam.) Widerlich beißt es in die Nase! Hier hilft Atmen durch den Mund. Andererseits ist Verwesungsgeruch, ökologisch betrachtet, der `Geburtsgeruch´für neues Leben. Man muss es nur aus dem natürlichen Kreislauf heraus betrachten und unsere verrtrauten menschlichen Sichtweisen hinter sich lassen. Zurück zum Thema.

Der Dackel war dabei. Immer wieder hat er schön verlässlich Rattenanwesenheit gezeigt. Zeigt er auch verendete Tiere? Im Hobbykeller mit Werkbank orientiert er sich kurz und interessiert sich kurz entschlossen nur noch für das Kunststoffplastikrohr, das mit einem Deckel verschlossen ist. Energisch kratzt er am dem Deckel, beißt hinein, will ran. Offenbar ist er sich sicher. Wir hebeln den Deckel auf und finden eine wie schlafend im Rohr liegende Wanderratte.

Nein, das Bild gibt es nicht wieder! Fast friedlich sieht das Tier aus. Aber dieser erbärmliche Gestank! Gottseidank steckt er nicht im Bild! Gut gemacht, kleiner Dackelmann! Braver Hund! Der Hund weiß, dass er gut gearbeitet hat.  Seine Nase ist einfach besser als unsere. Nebenbei macht die Arbeit mit dem kleinen Kerl Spaß.

Die Ratte wird entfernt, der Keller durchgelüftet und das Thema ist erledigt. Vorerst. Die nächste Aufgabe liegt darin herauszufinden, wie immer wieder Ratten ins Haus gelangen können und diesen Zugang zu verwehren. Dann wird die Lösung des Problems abgeschlossen und dauerhaft. Die Zusammenarbeit mit Handwerkern ist hier zielführend und verbessert das Resultat in sich ergänzender Zusammenarbeit.

Anders ist es in unseren Augen auch nicht sinnvoll. Immer wieder erleben wir, dass Ratten- und Mäusegift im Haus ausgelegt werden, die Tiere nehmen es an, verenden und beginnen mit der Zeit irgendwo zu verwesen. Und die Hausbewohner? Die leiden unter dem Verwesungsgestank. Das ist doch keine Lösung, oder?  Die Suche nach verwesenden Kadavern gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Mal abgesehen, dass je nach Jahreszeit, Fliegen, Speckkäfer und andere Destruenten, Bestandsabfallverzehrer, den Weg zum Kadaver zielsicher finden. Darauf ist Verlass. Damit beginnt das nächste Problem. Ratten- und Mäusebefall lassen sich auch anders lösen. Vorausgesetzt, man denkt wie`Maus oder`Ratte´...

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