Hier bin ich der Herr im Haus!

Aufmerksam hat er die Eigentümer des Hauses auf sich gemacht durch den regelmäßigen nächtlichen Krach. Poltern auf dem Dach, dann auf dem Dachboden, an und ab auch verdächtige Laute und dann auch noch dieser stinkende Kot! Wer tobt einem zu nachtschlafener Zeit so penetrant auf dem Kopf herum?

Die Wildcamera zeigt den Übeltäter.

[embed]https://www.youtube.com/watch?v=l2zBJAQ8tgg[/embed]

Interessant zu sehen auch, wie er auch die Sparren markiert:

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Dieser Bursche ist hier nicht nur auf der Durchreise. Deutlich zeigt er, dass auch dieses Quartier zu seinem Revier gehört.

[embed]https://youtu.be/jUxd3NdpABc[/embed]

Unter Beachtung geltenden Jagdrechts kann man den Herrn bewegen, auch wieder auszuziehen. Ob es aber alleine reicht, das Dach von außen her "zu verschließen", ist fraglich. Denn warum sollte er sich vertreiben lassen, wenn er sich hier wohl fühlt? Hier hilft das Herangehen mit der ökologischen Schädlingsbekämpfung, in dem zunächst das Tier in seinem Verhalten begriffen wird.

Übrigens: Auch diese Bilder zeigen wieder einmal, wie attraktiv unser menschliches Lebensumfeld für wildlebende Tierarten ist. Dies gilt auch für Fuchs, Waschbär & Co. Zunahme der Artenvielfalt im städtischen Umfeld und in den Speckgürteln der Ballungsgebiete, derweil die Artenvielfalt auf dem Lande weiter abnimmt. Das ist der Trend.

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